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Mittwoch, 08. September 2010

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Route zu Elrond

Grundsätzliches
Den Ausstieg schaffen - Selbsthilfe! E-Mail

Wir helfen, dem durch Drogensucht selbst zugefügtem Leid ein Ende zu setzen. Den Ausstieg schafft niemand alleine. Und wenn: Der Rückfall ist vorprogrammiert. Bei ELROND lernt der suchtmittelabhängig Betroffene sich wieder mit einem Leben auseinanderzusetzen, welches eine Zukunft hat.
Arbeit, Standhaftigkeit, Belastbarkeit und Gemeinschaft.

Ja, wie denn?!

Die herkömmlichen Therapieeinrichtungen zeigen dem betroffenen Suchtmittelabhängigen durchaus effizient, wie ein Tagesablauf ohne Drogenkonsum begangen werden kann. Bei ELROND geschieht dies nicht auf einer 'behüteten Insel' inmitten des oftmals rauhen Windes und starken Strömens eines verschleißenden Alltags. Die Genesungswilligen leben und arbeiten bei ELROND in Gemeinschaft.

Sie lernen von Grund auf die konstruktive Auseinandersetzung in der Gruppe. Sie steigern ihre Arbeitsbereitschaft und erwecken ihre Leistungsbereitschaft wieder. Sie lernen Stellungnahme und -oftmals beinahe gänzlich verlernt- das Abwägen zwischen dem für und wider zwiespältiger Situationen, die zu Schwierigkeiten führen können.

Weswegen?

Seit der Gründung als Selbsthilfeverein 1983 haben wir wiederholt lernen dürfen, daß nichts stärkender ist, als Hilfe von Betroffenen zu erhalten. Ihrer Sucht aktiv nachgehende Menschen haben sich Genesungswillig gezeigt - und leben und arbeiten heute suchtmittelfrei.

Dieser Weg war lang und oftmals entbehrungsreich. Niemand kennt und versteht innere und äußere Schwierigkeiten eines abhängigen Menschen besser als ehemals abhängige. Wer die Ketten seiner Sucht gesprengt hat, kann frei sein - und den Nachfolgenden eine hilfreiche und notwendige Stütze. Wir geben weiter, was uns geholfen hat.

Darin leben wir einen Sinn.

Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe.
 
Leitgedanke E-Mail
Wir wissen, wie Suchtmittelabhängigkeit um sich greift. Wir haben erfahren, wie die Sucht schleichend unser Leben zerstört und die jammervollen Reste mit Willkür und Härte kontrolliert. Wir leben und arbeiten, um dieser Krankheit zu entgegenen: HALT! Wir leben die Hilfe zur Selbsthilfe.

Gemeinschaft und Interesse an uns selbst wie auch aneinander stärkt uns. Diese Stärke hilft und hält uns auf dem Weg der Heilung. Zu unserer Gemeinschaft kann gehören, wer unsere einzige Voraussetzung zur Aufnahme erfüllt: Den Wunsch, nüchtern zu leben.

ELROND Niedersachsen. Selbsthilfe,- Wohn- und Arbeitsprojekt ehemals Drogenabhängiger.

Wir sind ein gemeinnützig getragener Verein, der sich mit der Rehabilitation von Suchtmittelabhängigen befasst. Alle unsere Bewohner leben und arbeiten gemeinsam, keiner erhält ein Entgelt für seine Arbeit. Sämtliche Einnahmen fließen in die Gemeinschaftskasse und werden ausschließlich und unmittelbar für die Rehabilitation verwendet.

Einzige Voraussetzung für die Aufnahme in die Gemeinschaft ist der Wunsch, nüchtern leben zu wollen. Die Aufnahme sollte auf Freiwilligkeit beruhen. Dieses Prinzip hat sich in der Geschichte unserer Einrichtung bewährt. Die Aufenthaltsdauer ist grundsätzlich unbeschränkt. Jeder genesungswillige Mensch kann so lange bleiben, wie er es für nötig hält, um in Zukunft ein selbstbestimmtes und suchtmittelfreies Leben führen zu können

Leistungen

Die zwei Grundregeln unserer Einrichtung lauten:
Keine Drogen - einschließlich Alkohol und der meisten Medikamente
Keine Gewalt oder deren Androhung

Ein Verstoß gegen diese Grundregeln führt zum Ausschluß aus unserer Gemeinschaft.

  • Lernen

    Selbstständig alle Entscheidungen aus den Lebensbereichen Arbeit, Familie und Freundeskreis verantwortlich so treffen zu können, daß der Genesungswillige heute und morgen gut und selbstbestimmt leben kann.

  • Integrieren

    Nach eigenem Wissen und Gewissen die Teilnahme an Gemeinschaften und gesellschaftlichen Ereignissen in der vom Genesungswilligen erhofften Form vornehmen können.

  • Wachsen

    Die Zyklen von Anziehung und Abstossung mit allen daraus resultierenden Erkenntnissen in die erstarkende Persönlichkeit aufzunehmen. Einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können, welche den Genesungswilligen ernährt und erhält. Freizeit nach eigenem Ermessen auf heilsame Art und Weise leben zu können.


Die bereits länger in der Gemeinschaft Lebenden verhelfen auf der Grundlage eigener Erfahrungen und durch Vorbildfunktion den neu hinzugekommenen Bewohnern zur Abkehr von Ihrer Sucht. Soziale Kompetenz und Selbständigkeit sollen so neu erlernt bzw. gefestigt werden, um die Gemeinschaft psychisch und physisch stabil verlassen zu können. Dies sind Vorrausetzungen für die soziale und berufliche Reintegration.

Einen Großteil unserer Kosten decken wir durch unseren Zweckbetrieb für Umzüge, Transporte und Gartenarbeiten. Durch sinnvolle und realitätsbezogene Arbeit im Zweckbetrieb, der Verwaltung und anderen Bereichen soll den Bewohnern eine Hilfestellung bei der beruflichen Weiterqualifizierung und Alltagsstrukturierung gegeben werden.

Probleme und Entwicklungsaufgaben und deren Lösungen werden in Gesprächen mit anderen Betroffenen des Hauses und in den wöchentlich stattfindenden Gruppen erarbeitet.

 

Unsere Einrichtung ist nach § 35/36 BtmG anerkannt.



 
Menschen - ELROND sind wir. E-Mail

Vereinsmitglieder und Genesungswillige

Zum Schutz und zur Wahrung der Interessen unserer Bewohner in Genesung geben wir hier selbstverständlich keinerlei Daten an. Sie können uns jedoch gern jederzeit besuchen. Kommen Sie auf einen Tee oder Kaffee herein und lernen uns kennen. Unsere Gemeinschaft lebt. Lernen Sie uns kennen. Lassen Sie sich vom Leben anstecken!

You raise me up...

 
Chronologie E-Mail

1983

-Gründung des Vereins ELROND e.V. in Bremen.
-Antragstellung zur Anerkennung als gemeinnützige Körperschaft d.ö.R.

thumbmellerstr

1992

-Anmietung des Hauses Mellerstraße 59 durch den Förderkreis Drogenhilfe e.V. Osnabrück.
-In diesem Haus entsteht ein Wohn- und Arbeitsprojekt für ehemals Drogenabhängige in Selbsthilfe. Das Projekt wird vom Land Niedersachsen und der Stadt Osnabrück gefördert.

1993thumblaster

-Einzug zweier Mitglieder von ELROND Bremen e.V. in die Mellerstraße 59 am 03.01.1993
-Aufnahme weiterer neuer Bewohner.
-Die Mellerstraße 59 bietet Platz für zehn suchtmittelabhängige Genesungswillige.
-Gewerbeanmeldung und Arbeitsaufnahme des Entrümpelungsdienstes, des Haushaltsauflösungsgewerbes und weiterer kleiner Dienstleistungen.
-Der Drogenbeauftragte des Landes Niedersachsen, Herr Rimpel, überreicht einen Scheck als Finanzierungshilfe für den Ausbau des Hauses.
-Der "Verein ELROND gemeinnützige Selbsthilfe, Wohn- und Arbeitsprojekt ehemals Drogenabhängiger" wird gegründet und am 16.07.1993 ins amtliche Vereinsregister eingetragen.
-Die erste ABM-Stelle wird am 01.12.1993 eingerichtet. Diese wird zu 75% vom Arbeitsamt der Stadt Osnabrück und zu 25% durch den Verein getragen.

1994thumbfordTransit

-Zu Jahresbeginn erfolgt die Erteilung der Umzugs- und Güternahverkehrserlaubnis durch die Industrie- und Handelskammer Osnabrück, IHK Osnabrück.
-Der Kauf eines Transporters wird durch eine Spende der Adventsgemeinde Osnabrück finanziert.
-ELROND Niedersachsen gem. e.V. wird als Vollmitglied im Verband Paritätischen Niedersachsen.

1995thumbTannebburg95

-Ein Mitglied des ELROND Niedersachsen gem. e.V. besteht die Fach- und Sachkundeprüfung nach dem Güterkraftverkehrsgesetz und erlangt somit die Konzession zur Führung eines Umzugsunternehmens des Landes Niedersachsen.
-ELROND Niedersachsen gem. e.V. wird nach §35/36 BtmG (Betäubungsmittelgesetz) schriftlich anerkannt.
-Kauf des Hauses Tannenburgstraße 65 durch den ELROND Niedersachsen gem. e.V. mit Mitteln eines Kredites der Sparkasse Bremen. Auch dieses Haus bietet zehn suchtmittelabhängigen Genesungswilligen Platz zum Wohnen und Arbeiten.
-Die geplante Trennung des Fördervereins Osnabrück e.V. und des ELROND Niedersachsen gem. e.V. wird ordentlich vollzogen.
-Abwicklung des Hauskaufes.
-Renovierung der Tannenburgstraße 65
-Abwicklung des Umzuges in das neue Refugium.

1996thumbInfostand

-Die vollwerige Anerkennung durch soziale Einrichtungen wie beispielsweise die Caritas und Diakonie ist erreicht.
-Behördliche Stellen wie das Arbeits- und das Sozialamt leiden weiterhin an Schwierigkeiten im Umgang mit dem ELROND Niedersachsen gem. e.V.
-Die Öffentlichkeitsarbeit wird verstärkt gefördert und vorgenommen.
-Stadtteilfest in Schinkel
-Informationsstände in der Öffentlichkeit
-Der Tag der Offenen Tür wird geplant, realisiert und abgewickelt.
-Die ersten Wochenendseminare werden abgehalten.

1997 ff.

Die weitere geschichtliche Entwicklung wird derzeit mit Herrn Förster von forrester consulting für diesen Internetauftritt realisiert
 
Geld & Arbeit E-Mail
Wir helfen uns selbst. Das war und ist unser Motto.

Dennoch, wir können das Geld nicht drucken. So wie wir 1994 unseren ersten Transporter zur Abwicklung unserer Umzugs- und Entrümpelungsaufträge durch eine großzügige Spende der Adventsgemeinde Osnabrück anschaffen konnten, sind eben einige notwendige Ausgaben und Anschaffungen nicht aus eigener Kraft zu bezahlen.

Sie können uns helfen.

Durch Spenden?

Ja. Wir sind zur Auststellung der Steuerabzugsfähigen Spendenbescheinigung ermächtigt.

Durch Arbeit?

Ja. Sie können Mitglied im Förderverein werden. Sie können uns ehrenamtlich -auch ohne Mitgliedschaft- helfen.

Es gibt so viel zu tun, da ist auch etwas zu Ihren Fähig- und Fertigkeiten passendes dabei. Glauben Sie uns.

Du sollst teilen.

Hilf denen, die das Samenkorn ausbringen und mit ihrer eigenen Kraft in eine Ernte verwandeln.

"Weil es ein Brot ist, sind wir, obwohl viele, ein Leib, denn wir alle haben an diesem einen Brot teil."

1. Korinther 10:17

Haben Sie teil an etwas, daß größer ist als Sie selbst. Beteiligen Sie sich an der Heilung anderer.

Formen Ihrer Unterstützung

  • persönlich

    ehrenamtliches Engagement

  • finanziell
    -Sachspende
    -Geldspende
    -Schenkung
    -Stiftung
    -Vermächtnis
    -Geldbuße
    -entrichten Sie Ihre gerichtliche Geldbuße an uns

  • Sponsorschaft

    Sponsoren Sie uns. Wir finden gemeinsam eine Möglichkeit, Sie für Ihre Unterstützung zu unterstützen. Sei es durch Werbung auf unseren Fahrzeugen, unserer Internetseite, unseren Druckerzeugnissen oder unserem Veranstaltungskalender.

  • Benefizveranstaltung

    Treten Sie auf. Künstler und Künstlerinnen können dem ELROND Niedersachsen gem. e.V. einen Teil Ihrer Gage spenden. Das ist öffentlichkeitswirksam. Und tut nicht nur Ihrem Ruf gut. Auch der Seele.

Was wir unterstützen

Wir schaffen Wohnraum und für ehemals Drogenabhängige.

Neben einem Beitrag zur Kostendeckung hat der Zweckbetrieb vor allem die Funktion, den hier lebenden Bewohnern eine sinnvolle und realitätsbezogene Arbeit nahezubringen. Durch die Arbeiten im Zweckbetrieb, in der Verwaltung und anderen Tätigkeitsfeldern erwerben süchtige Genesungswillige Qualifikationen, die es ihnen ermöglichen, auch außerhalb der Gemeinschaft eine Beschäftigung zu finden.

Die Selbsthilfeeinrichtung ELROND Niedersachsen gem. e.V. bietet eine Alternative zu herkömmlichen Therapieeinrichtungen. Wir sind eine Selbsthilfegemeinschaft ohne Kostenträger und ohne angestelltes Fachpersonal. Die Betroffenen geben sich ihre Struktur selbst und erarbeiten gemeinsam Lösungen für ihr Suchtproblem. Die bereits länger in der Gemeinschaft lebenden verhelfen auf der Grundlage eigener Erfahrungen und ganz wesentlich durch Vorbildfunktion den neu Hinzugekommenen zur Abkehr ihrer Sucht, zu Gemeinschaftsfähigkeit physischer und psychischer Stabilität, sozialer und beruflicher Kompetenz, zur Selbständigkeit und damit zur Unabhängigkeit. Dies sind die Vorraussetzungen, um später wieder ein eigenverantwortliches, suchtmittelfreis Leben führen zu können.

Der Elrond Niedersachsen e.V. ist vom Finanzamt Osnabrück als mildtätigen Zwecken dienend anerkannt. Zuwendungen an den Verein sind steuerlich abzugsfähig. Über Ihre Spende erhalten Sie kurzfristig eine steuerlich abzugsfähige Spendenbescheinigung.


Spendenkonto des Elrond e.V.
Sparkasse Osnabrück
Konto-Nr.: 518 837
BLZ 265 501 05

Daüber hinaus erhalten Sie auf Wunsch einen ausführlichen Nachweis über die exakte Verwendung Ihrer Zuwendung.

Wir bauen drogenfreies Leben - auf!

 
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